Flitterwochen

  v.l.: Ulrike Rohde, Heide Köstergarten, Gabriele David

  v.l.: Ulrike Rohde, Uwe Requart, Gabriele David, Astrid Lemkau

   v.l.: Uwe Requart, Ulrike Rohde, Gabriele David

Komödie von Paul Helwig

Premiere: 1. November 1979

Unsere Bühnenliteratur ist nicht reich an Lustspielen, die so geladen sind mit sprühendem Witz und umwerfender Situationskomik wie diese "Flitterwochen", und mancher Spielleiter, dem es bei bloßer Lektüre des Textes das Wasser in die Augen treibt, wird sich besorgt fragen, ob sein Publikum noch bei Puste sein mag, wenn sich hinter diesen turbulenten drei Aufzügen der Vorhang gesenkt haben wird. Im Mittelpunkt der heiteren Story steht Doktor Erich Stiebel, ein sympathischer, aber etwas verrückter Philosoph, der - damit eine simple Notlüge nicht zum Platzen kommt - Mama Senden gegenüber den frischgebackenen Ehemann von deren Tochter Sabine mimen muß und der es mit dieser Rolle für den Geschmack seiner Freundin Ulla und auch für den von Sabine zu genau nimmt. Und so kommt es wie es kommen muß: unser Held bezieht Ohrfeigen nicht nur von Sabine und Ulla, sondern auch von der düpierten Mama Senden. Das unverhoffte Erscheinen von Sabines echtem Ehemann treibt die allgemeine Verwirrung zum Vergnügen des wohlinformierten Publikums auf den Höhepunkt, gleichzeitig werden damit aber auch alle Verwicklungen sozusagen wie ein gordischer Knoten auseinandergehauen, so daß dem Happy-End mit der Verlobung zwischen Doktor Stiebel und Ulla nichts mehr im Wege steht.

Besetzung

Willi Helbrich, Architekt

Kurt Richter

Sabine Senden, seine Verlobte, Innenarchitektin Gabriele David
Ulla Witte, ihre Freundin, Pressefotografin Ulrike Rohde
Dr. Erich Striebel Uwe Requart
Frau Amtsgerichtsrat Senden Heide Köstergarten
Tini, Mädchen bei Sabine Astrid Lemkau
Regie Otto Palmer

Der keusche Lebemann

Übersicht

Schwarz auf Weiß