Flitterwochen

  v.l.: Sylvia Lübben, Eckhard Muckelberg, Sonja Wagener, Angela Confent

  Angela Confent

Eckhard Muckelberg   

Lustspiel von Paul Helwig

Premiere: 1. November 1968

Unsere Bühnenliteratur ist nicht reich an Lustspielen, die so geladen sind mit sprühendem Witz und umwerfender Situationskomik wie diese "Flitterwochen", und mancher Spielleiter, dem es bei bloßer Lektüre des Textes das Wasser in die Augen treibt, wird sich besorgt fragen, ob sein Publikum noch bei Puste sein mag, wenn sich hinter diesen turbulenten drei Aufzügen der Vorhang gesenkt haben wird. Im Mittelpunkt der heiteren Story steht Doktor Erich Stiebel, ein sympathischer, aber etwas verrückter Philosoph, der - damit eine simple Notlüge nicht zum Platzen kommt - Mama Senden gegenüber den frischgebackenen Ehemann von deren Tochter Sabine mimen muß und der es mit dieser Rolle für den Geschmack seiner Freundin Ulla und auch für den von Sabine zu genau nimmt. Und so kommt es wie es kommen muß: unser Held bezieht Ohrfeigen nicht nur von Sabine und Ulla, sondern auch von der düpierten Mama Senden. Das unverhoffte Erscheinen von Sabines echtem Ehemann treibt die allgemeine Verwirrung zum Vergnügen des wohlinformierten Publikums auf den Höhepunkt, gleichzeitig werden damit aber auch alle Verwicklungen sozusagen wie ein gordischer Knoten auseinandergehauen, so daß dem Happy-End mit der Verlobung zwischen Doktor Stiebel und Ulla nichts mehr im Wege steht.

Besetzung

Willi Helbrich, Architekt Hermann Scheile
Sabine Senden, seine Verlobte, Innenarchitektin Sylvia Lübben
Ulla Witte, ihre Freundin, Pressefotografin Angela Confent
Dr. Erich Striebel Eckard Muckelberg
Frau Amtgerichtsrat Senden Sonja Wagener
Tini, Mädchen bei Sabine Marianne Szeszka
Regie Hans Daiminger

Ein klarer Fall

Übersicht

Auf hoher See

Karol