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Eric Swan brachte es
nicht über's Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren
seinen Job verloren hatte. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für
seinen gerade nach Kanada ausgewanderten früheren Untermieter war die
finanzielle Rettung und gleichzeitig der Anfang einer zweiten Karriere als
Virtuose auf der Klaviatur der großzügigen britischen Sozialverwaltung.
Während Linda glaubt, er würde jeden Morgen wie sie zur Arbeit gehen, löst
Eric eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft aus, indem er zusätzlich
zu seinem neuen Untermieter noch Dutzende weiterer hilfsbedürftiger
Hausbewohner erfindet und das soziale Netz zum Trampolin für ungeahnte
finanzielle Höhenflüge macht. Er beantragt und erhält Alters-,
Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und
Kindergeld, sogar die Schulmilch läßt er nicht aus. Als dann eines Tages
ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, beginnt eine
aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie, an deren Ende eine Überraschung
für das nicht mehr erwartete Happy-End sorgt. Michael Cooneys Erstling
steht ganz in der Tradition englischer Komödien-Autoren. Mitten aus dem
Leben gegriffen, lassen Wortspiel und Situationskomik kein Auge trocken.
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