Und ewig rauschen die Gelder

v.l.: Hans Daiminger, Holger Ryfisch

v.l.: Axel Volkmann, André Buchholz

Brigitte Kohn, Holger Ryfisch

Farce von Michael Cooney

Premiere: 16. Oktober 1998

Eric Swan brachte es nicht über's Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hatte. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten früheren Untermieter war die finanzielle Rettung und gleichzeitig der Anfang einer zweiten Karriere als Virtuose auf der Klaviatur der großzügigen britischen Sozialverwaltung. Während Linda glaubt, er würde jeden Morgen wie sie zur Arbeit gehen, löst Eric eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft aus, indem er zusätzlich zu seinem neuen Untermieter noch Dutzende weiterer hilfsbedürftiger Hausbewohner erfindet und das soziale Netz zum Trampolin für ungeahnte finanzielle Höhenflüge macht. Er beantragt und erhält Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld, sogar die Schulmilch läßt er nicht aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, beginnt eine aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie, an deren Ende eine Überraschung für das nicht mehr erwartete Happy-End sorgt. Michael Cooneys Erstling steht ganz in der Tradition englischer Komödien-Autoren. Mitten aus dem Leben gegriffen, lassen Wortspiel und Situationskomik kein Auge trocken.

Besetzung

Eric Swan André Buchholz
Linda Swan Brigitte Kohn
Norman Bassett Thomas Edebohls
Mr. Jenkins Axel Volkmann
Uncle George Hans Daiminger
Sally Chessington Martina Jörke
Dr. Chapman Holger Ryfisch
Mr. Forbright Thomas Rüther
Mrs. Cowper Ulrike Rohde
Brenda Dixon

Kristina Deminatus

Saskia Hildebrandt

Regie Hans Daiminger

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