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Wer
einmal lügt, dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht!
Und
wenn jemand nicht nur einmal, sondern fast dauernd lügt, Situationen
herbeiführt , die andere täuschen und verwirren, dann ist das schon fast
eine Art Krankheit etwa wie Kleptomanie.
Julia,
Frau im gut situierten Hause Poveda scheint von einer solchen Krankheit
befallen zu sein. Sie dichtet z.B. ihrem Mann Carlos, wie auch dessen
Freund Lorenzo und sogar sich selber Freundinnen bzw. Liebhaber an und
legt eine fremde Herrenhose aufs Sofa, in welcher Carlos sogar einen
Liebesbrief findet, von einem gewissen Lorenzo! Als dieser auch noch
anruft und Julia sprechen will, ist die Ehe der Povedas nur noch dadurch
zu retten, dass Julia zugibt, alles nur erfunden zu haben, weil sie sich
langweilt und nicht so phantasielos ist wie andere Frauen.
Das
alles trübt natürlich die Festtagsstimmung und weil auch noch das Auto
streikt, beschließt man zu Hause zu speisen. Da aber nichts Essbares im
Hause ist, gehen die Männer rasch zum Hähnchengrill um etwas zu kaufen,
Julia zur Nachbarin, die ihr Mandelbrot angeboten hat.
Als
alle aus dem Haus sind erscheint Juan, ein kleiner Ganove und der Freund
des Dienstmädchens Elisa. Von ihr hat er den Tipp, dass die Luft rein
sei. Er gedenkt die Wohnung auszuräumen und sucht sich alles wertvolle
zusammen. Damit Elisa nicht in Verdacht gerät, soll sie
"Kampfspuren" aufweisen und kriegt auch eins über den Schädel,
worauf sie sehr echt um- und in Ohnmacht fällt. Juan glaubt er habe zu
fest zugeschlagen und sie ist tot. Doch bevor er mit ihr entkommen kann,
kommt Julia zurück. Die "Leiche" kommt unter das Sofa. Juan
bedroht Julia mit einer Pistole. Als ein weiterer Fluchtversuch scheitert
fordert er unter Morddrohungen Julia auf ihm Gelegenheit zur Flucht zu
verschaffen.
Es
entwickelt sich ein wahnwitzigen Katz- und Mausspiel, in dem neben den
Lachmuskeln der Zuschauer auch die "Leiche" aufs höchste
strapaziert werden. Die "tragende Rolle" hat Juan, da er die
"Leiche" dauernd hin und her tragen muss. Die Männer entdecken
Einbruchspuren und glauben Julia sei wieder in die alten Gewohnheiten
zurückgefallen. Ihre Wahrheitsbeteuerungen treffen bei Carlos auf taube
Ohren, während Lorenzo ihr zu glauben beginnt. Julia gelingt es
schließlich doch die die Polizei anzurufen. Die Festnahme klappt nicht
ganz, da der immer noch ungläubige Carlos dazwischenfunkt. Er ist einfach
nicht zu überzeugen, das "die Wirklichkeit oft viel abenteuerlicher
ist, als alle erfundenen Geschichten".
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