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Opal
Peasant ist ein Unikum, aber ein liebenswertes, zu liebenswert, denn
soviel guter Wille und Gelassenheit auf einem Haufen ist für manchen
Zeitgenossen schon fast eine Zumutung. Ihr Alter gibt sie so in der
Mitte zwischen fünfundvierzig und fünfundfünfzig an. Von Beruf ist sie
Sammlerin (Abfälle). Sie haust mit einem streunenden Kater in einer
heruntergekommenen Villa, inmitten von (wertlosem?) Plunder, gebrauchten
Teebeuteln und einer auch sonst eigentümlichen Ordnung: Ihre Kekse
bewahrt sie in einem Blechkanister auf, auf dem Dachteer steht, den
Hustensaft in einer Flasche mit der Aufschrift Haarwasser und die
Cornflakes findet man unter dem Stichwort Stahlwolle. Ständig hat
sie einen launigen Spruch parat., wie z.B. : "Wenn man Freunde hat
auf dieser Welt, kann einem nichts passieren!" Und sie fügt gern
noch hinzu: "Gott segne alle guten Menschen und die bösen von mir
aus auch." Ob ihre drei neuen Freunde, die eines Tages in ihr
sonderbares Domizil hineinschneien und dort Unterschlupf suchen, diesen
Idealvorstellungen entsprechen, muss sich aber erst herausstellen.
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