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Im Haus des Menschen
leben zwei Mäusevölker, die grauen Feldmäuse, Familie Springinsfeld,
und die weißen ehedem domestizierten Mäuse, Familie Käsehoch. Natürlich
hat der weiße Mäusevater Kasimir Käsehoch nichts gegen die
"Grauen", vom Parterre, sie sind ja fast so wie er. Aber eben
nur fast. Deshalb gerät auch die ganze Familie in arge Bestürzung, als
die zweitälteste Tochter Knusperzahn, genannt Knuspi, ihrer Familie einen
"Grauen" als ihren Liebsten vorstellen will.
Der charmante Outsider, der auch noch Schneeweiß heißt, haut mächtig
auf den Putz um bei den Käsehochs Eindruck zu machen, jedoch kaschiert er
damit nur sein mangelndes Selbstbewusstsein. Im Verlauf der Geschichte
wird die dünne Lackschicht aus political correctness auf der Einstellung
der Familie arg angekratzt. Aber irgendwie kämpfen doch Weiße und Graue
mit denselben Problemen: dem Hunger und der Katze.
Letztere, auch Satan genannt, macht beiden Familien das Leben buchstäblich
zur Hölle. Ihr gigantisches Brüllen versetzt alle Mäuse regelmäßig in
Angst und Schrecken.
Weiße und Graue teilen aber nicht nur die selben Probleme. Ihr Glaube ist
zwar recht unterschiedlich in der Ausübung, letztlich sind aber die
Inhalte ihrer Religion sehr ähnlich. Beide glauben an den gleichen Gott,
den Menschen, der ihnen den täglichen Käse gibt.
Wenn sich die Mäuse also in größter Not zusammenraufen können, gibt es
vielleicht ja eine Chance für die Liebe, oder?
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Weiße
Mäuse |
| Kasimir Käsehoch,
Familienoberhaupt |
Eckhard Muckelberg |

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| Kalophonia, seine Frau |
Helene Taeger |

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| Kalawas, Sohn |
Manfred-Rudolf Haase |

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| Knuspi, Tochter |
Inge Taeger |

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| Kuki, Sohn |
Gudrun Sell |

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| Fahrender Sänger |
Marianne Haase |

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| Graue
Mäuse |
| Soundso Springinsfeld,
Familienoberhaupt |
Hans Daiminger |

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| Specki, seine Frau Nr. 1 |
Heide Köstergarten |

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| Schampo, seine Frau Nr. 2 |
Irmgard Trautes |

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| Schneeweiss, sein Sohn |
Peter Rühring |

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| Nussi, Dienstmädchen bei
Käsehochs |
Rita Hannemann |

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| Fahrender Sänger |
Anke Engelriede |

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| Regie |
Hans Daiminger |

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