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Theaterstücke von Curt Goetz |
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Premiere: 1. Mai 1971 |
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Der Schauspieler und Schriftsteller Curt Goetz verfasste mehrere Theaterstücke und Filmbücher, in denen er meist das "Allzumenschliche" mit viel Humor, aber auch bissiger Ironie herausstellte. Drei von seinen Einaktern schienen für die "Junge Bühne" sehr gut geeignet und wurden als Trilogie zu einem Curt-Goetz-Abend zusammengefasst und zur Aufführung gebracht. Der Spatz vom DacheSchauplatz der Handlung ist eine Gefängniszelle, in der ein junger Mann einsitzt, der zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Ein Wärter lässt den Pastor eintreten. Bei dem sich nun entwickelnden Gespräch zwischen dem Pastor und dem jungen Mann geht es um die Allmacht und Allwissenheit Gottes und vor allem darum, dass alles auf Erden nur nach seinem Willen und mit seinem Wissen geschieht. Daran kann der junge Mann nicht glauben. Warum hat Gott ihm die Versuchung geschickt wenn er doch wissen musste, dass er dieser erliegen und im Gefängnis landen würde? Der Pastor bemüht sich, ihn zu überzeugen und als ein Rechtsanwalt kommt und berichtet, das der Häftling freigelassen wird weil sich seine Unschuld herausgestellt hat, triumphiert er schon. Aber dann ist alles doch ganz anders........ Die Taube in der Hand "Es ist unerhört, empörend, unglaublich und übersteigt alle Grenzen....!!!!" Aufgelöst kommt Beatrice zu Alice: Sie hat soeben erfahren, das ihre beiden Ehemänner, Balthasar und Adolar, die schon von frühester Jugend an unzertrennliche Freunde waren und sich dann in die beiden Mädchen verliebt haben, darum geknobelt haben wer von ihnen nun welches Mädchen heiratet. Das schlimmste dabei ist die Frage: Welche heiratete den Gewinner? Welche der beiden Frauen war der Preis und welche der Trostpreis? Man beschließt, die Männer auf die Probe zu stellen. Jede der Beiden versucht mit dem Gatten der Anderen zu flirten, ja sogar ihn zu verführen. Wie das Schicksal so spielt ergibt sich die Gelegenheit gleich. Balthasar trifft Aliche, die Frau von Adolar, in deren Boudoir und Adolar Beatrice im Büro. Es folgt ein Feuerwerk verbaler Verführungskunst rund um die Fragen: Ist wirklich gewürfelt worden und wer liebt wirklich wen? Die Antworten bleiben zum Teil in der Schwebe, aber es bestätigt sich, dass jeder in jeden verliebt war und wohl noch immer ist...... Der Hund im HirnDer Herr Professor, Arzt und hochgelehrter Wissenschaftler von überlegener Intelligenz, ist verheiratet mit einer wesentlich jüngeren Frau. Er liebt sie, sie liebt ihn auch - wirklich. Aber wenn ein junger Mann kommt......er heißt Tittori. Am Beginn kommt der Herr Professor von einer mehrtägigen Reise nach Hause und erfährt von Johann, dass die gnädige Frau und Herr Tittori "in der Stadt" seien - und Herr Tittori ist von Hektor, dem Hund des Hauses, gebissen worden. Der Herr Professor vermerkt dies mit Genugtuung und hat einen Plan. Als seine Frau nach Hause kommt und bald darauf auch Herr Tittori erscheint, lässt er beide glauben, der Hund habe die Tollwut gehabt und musste getötet werden. Herrn Tittori bricht der kalte Schweiß aus und Eva fleht ihren Mann an, ihm doch zu helfen. Das könne er auch, entgegnet dieser, aber er will es nicht. Es sei denn, Herr Tittori bekennt, dass er und Eva ihn, den Professor, in seiner Abwesenheit betrogen haben. Er gibt es sofort zu und verrät die Geliebte schändlich. Womit der Beweis erbracht ist, dass es keine "wirklich Liebe" war. Herr Tittori wankt davon, Eva zeigt wahre Reue und der Professor verzeiht. Man hört Hektor vor Freude bellen, der natürlich gar nicht tollwütig war.... |
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Besetzung |
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Jeder liebt Opal |
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La Mandragola |